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Reisebericht 2005

Die große Rundreise, oder immer vor dem Regen her

Es war mal wieder soweit, der große Urlaub stand an. Erstmalig mit dem neuen Wagen war alles noch etwas provisorisch verpackt und sollte unterwegs zeigen welche Änderungen noch vorzunehmen wären.

Die Fahrt ging Punkt 18:00 Uhr in Duisburg los und sollte uns dieses mal nicht zum Mittelmeer, sondern zum Atlantik nach San Sebastian als ersten Stop führen. Das Navigationssystem nahm die Arbeit auf und wir waren frohen Mutes. Im Kölner Raum allerdings machte es die ersten Aussetzer, was ich aber mit dem am nächsten Tag geplanten Papstbesuches in Köln in Verbindung brachte. Der Himmel war schwarz von Polizeihubschraubern und die A1 Sperrung war für 20:00 Uhr angekündigt. Deswegen hatten wir ja auch einen Weg weit um Köln abgesteckt. Leider bemerkte ich zu spät den GPS Ausfall und so landeten wir doch auf der A1. Dumm gelaufen und das gerade mal nach 90 Km Fahrt. Peinlich obendrein, als Duisburger. Wir hatten aber noch Glück und kamen ohne große Staus noch durch. Weiter weg von Köln arbeitete auch unser Navi wieder einwandfrei und bestärkte somit meine Vermutung eines aufgestellten Störsenders. Als kurz vor den vielen Autobahnkreuzen um Paris aber wieder alles ausfiel, wurde uns doch etwas mulmig zumute. Ich hatte keinerlei Notizen gemacht wie wir nach San Sebastian kommen. Zum Glück wurde die nette Dame unseres Navis immer rechtzeitig vor einem Kreuz wieder wach und stammelte uns so bis Spanien.

In Spanien angekommen, nach 16 Stunden Fahrt, fanden wir den ausgesuchten Campingplatz unterhalb von San Sebastian natürlich nicht. Das Navi schickte uns einen Berg hoch. Aber die Straße, oder besser der Weg wurde so steil, das die Handbremse das Gespann nicht halten konnte, als uns ein älterer Spanier entgegen kam und darauf aufmerksam machte, das am Ende der Straße nur sein Haus liegt, aber kein Campingplatz. Wenden nicht möglich, also rückwärts mit Hänger wieder runter. Puh, nach 15 Minuten war ich trotz Klimaanlage schweißgebadet. Ein ganzes Stück weiter fanden wir dann den Campingplatz “Gran Camping Zarautz” nahe der Stadt Zarautz. Er ist ebenfalls auf einem Berg gelegen und man sieht auf die Stadt und Badebucht hinunter. (Fotos oben) Der Platz selbst ist ganz nett angelegt, die Sanitäranlagen sind allerdings nicht die tollsten. 2 der 3 Gebäude schienen aber neueren Datums und somit etwas besser. Nach der langen Fahrt wollten wir uns das Kochen sparen und lecker essen gehen. Hm, Fehlanzeige. Der Platz hat zwar einen Minimarkt, aber kein Restaurant. Tags darauf sind wir nach Zarautz runter gefahren und haben erst mal eingekauft. Bezahlt haben wir für 2 Nächte ohne Strom 34,39 Euro.

Da das Wetter alles andere als schön wurde, knappe 16°C und strömender Regen, fuhren wir weiter die Küste entlang um die Sonne zu suchen. Immer auf der A8 lang und nach 260 Km war zwar immer noch keine Sonne, aber der Regen hatte aufgehört. Also runter von der Bahn und auf der Küstenstrasse einen Campingplatz gesucht. Kurz vor San Vicente de la Barquera an dem Strand Playa de Oyambre gingen wir auf den gleichnamigen Platz. Klein aber ganz nett mit guten Sanitäranlagen und Restaurant. Der Weg zum Strand war allerdings etwas beschwerlich. Wir latschten ca. 4 Km über kleine und teilweise stark befahrene Straßen den Hügel hinunter.

Nach einer Ewigkeit kamen wir vorbei an einer alten Ruine endlich zum Wasser. Zum Glück gab es neben einer kleinen Rot-Kreuz Station auch eine Bierbude. Also erst mal nachgetankt und ausgeruht. Der Strand war sehr groß und gut besucht. Auch gab es hier unten noch einige kleine Campingplätze direkt am Strand die leider nicht im ADAC Führer stehen und auch nicht durch Schilder an der Straße oben auszumachen waren. Nach ein paar Bierchen und einem Plausch mit dem Budenbesitzer, der lange in Deutschland gearbeitet hatte und uns gleich in Deutsch anredete, machten wir uns auf den endlosen Marsch zurück zum Camp. (Bergauf, Puh) Nach einer ruhigen Nacht ganz ohne Regen frühstückten wir zum ersten mal in praller Sonne. Bezahlt haben wir für eine Nacht ohne Strom 16,32 Euro.

Ab hier wollten wir dann über die kleine Küstenstrasse weiter fahren. Auf der N634 ging es dann gemütlich weiter. Da das Navi immer noch von Aussetzern geplagt war, verpassten wir eine Abzweigung und landeten auf der N622 die uns stramm in die Berge führte. Da hier die Berge teilweise bis in den Atlantik reichten, viel es uns erst sehr spät auf. Wir waren schon Recht tief im Gebirge bis wir endlich eine Stelle zum Wenden gefunden hatten. Dafür fanden wir aber auch einen tollen Supermarkt und konnten so gleich unsere Vorräte auffüllen. Außerdem ist ja bekanntlich der Weg das Ziel. Dann aber kehrt marsch und zurück zur Küste. Die N634 heißt hier wieder ein kurzes Stück A8 und steht noch nicht in unserer Karte. Also kein wirklicher Fehler von uns. Nach ca. 800m war es dann wieder die N634 und wir fuhren noch ein kurzes Stück bis zum Campingplatz “Playa de la Franka” in Asturias. Sehr schön gelegen an einer kleinen Badebucht die es sich anzusehen lohnte. Wir haben abends im Restaurant eine sehr gute, wenn nicht die bisher beste Paella gegessen und beschlossen, da das Wetter schön war, am nächsten Tag schwimmen zu gehen. Tja, Rechnung ohne Wirt gemacht. In der Nacht setzte Regen ein, der den ganzen nächsten Tag bei 15°C anhielt. Da bekommt das Wort CAMP SHOWER auf unserer Dusche eine neue Bedeutung.

Wir harrten dennoch aus und hofften auf Besserung. Doch es regnete den ganzen Tag und die ganze folgende Nacht durch. Warum sind wir bloß in Urlaub gefahren. Am nächsten Tag alles wieder Nass eingepackt, 35,50 Euro für 2 Nächte ohne Strom bezahlt und weiter Richtung Galicien gefahren. Immer an der Küste lang und in “Bonita” auf die alte Küstenstrasse. Durch zahlreiche und teilweise zugewachsene Kurven hindurch, bis wir schon dachten hier kommt bestimmt kein Ort, geschweige denn ein Campingplatz mehr, standen wir vor einem dicken Schild: Camping la Regalina rechts ab 400m. Prima, also rechts ab und durch ein nettes Dorf direkt auf den Platz. Der Platz lag mitten im Dorf und war sehr klein aber auch sehr schön angelegt. Er hatte keinen Markt, was aber nicht störte. Denn kaum durchs Tor nach draußen, war man mitten im Dorf mit zahlreichen kleinen Geschäften. Das Dorf hieß “Ladavedo” und ein kleiner Geheimtipp von uns. Am Nachmittag, bei mal wieder bewölktem Himmel, machten wir uns auf den Weg durchs belebte Dorf zur Badebucht, die wir in weiter Ferne und gut 200m tiefer sahen. Der Weg war wirklich weit und führte teilweise durch dichte Wälder serpentinenartig hinunter. Einen Moment lang zögerten wir weiter zu gehen, weil uns bewusst wurde das wir ja alles auch wieder zurück laufen müssen. Aber wir blieben tapfer und wurden durch eine tolle Badebucht belohnt. Leider beinhaltete die Belohnung nicht auch das Wetter. Hier gab es Parkplätze, Grillplätze, ein Sanitärgebäude und eine sehr schöne kleine Promenade. Ein Schild sagte aus, das alles sei hier gerade erst neu gebaut worden und man sei mächtig stolz darauf. Nun, das konnten die Leutchen auch sein. Na, bis auf den Strand vielleicht. Der bestand aus dicken Kieselsteinen und reichlich Algensalat. Na ja, baden konnten wir bei 15°C sowieso knicken.

Da der Himmel immer dunkler wurde und wir noch 1 1/2 Stunden Fußmarsch vor uns hatten, gingen wir nach einer kurzen Pause etwas missmutig zum Camp zurück. Kaum waren wir am Moppel angekommen und fingen an uns etwas zu brutzeln, prasselten auch schon die ersten Regentropfen aufs Vordach. Äußerst sauer packten wir nach durchregneter Nacht alles wieder Nass ein, zahlten 17,01 Euro (den Cent schenkte man uns). Wir hatten die Schnauze von der Küste, dem Regen und der Kälte voll. Abbruch der Küstenfahrt! Karte raus und ein Ziel im Landesinneren auf dem Weg nach Portugal gesucht. “Santiago de Compostela” lag fast in der Mitte des Weges, also hin. Das Navi tat wieder seinen Dienst und zeigte 260 Km Route an. Ein langer Weg aber weit im Landesinneren. Da wo doch alles so trocken und Waldbrandgefährdet sein sollte. Na ja, sollte oder besser “war”. Wir waren ja unterwegs, die Regenmacher eben. Fast die ganze Strecke begleitete uns ein feiner Nieselregen und es war keine angenehme Fahrt. In Santiago kamen wir gegen 13:30 Uhr an und fanden den einzigen Campingplatz “Camping As Cancelas” dank einiger, wenn auch sehr kleiner Schilder, ohne die eingeplante Stunde des Suchens auf anhieb. Eine kleine Eckparzelle war schnell bezogen und das kalte, stets mitgeführte und bei Bedarf schnell ergänzte “San Miguel” schmeckte köstlich. Na ja, das es wieder richtig regnete brauche ich wohl nicht mehr erwähnen. Wo wir sind ist halt Regen, wir können nur nicht überall sein. Der neue tag brach an und in aller Herrgottsfrühe, so gegen 11:00 Uhr, kochten wir erst mal einen starken Kaffee. Es war nicht mehr am Regnen! Die berühmte Altstadt stand auf dem Programm sowie die große Kathedrale natürlich. Unsicher was wir anziehen sollten, entschieden wir uns für leichte Kleidung mit dicker darüber. Man weiß ja was kommt. Nun, der Tag blieb trocken und gegen 18:00 Uhr kam sogar die Sonne raus. Man glaubt es ja nicht. Der Tag in der Stadt, ein Wallfahrtsort, war sehr schön. Die Kathedrale ist ein Muss und wir hatten das Glück das es Sonntag war und kamen in den Genuss einer gesungenen Messe. Atemberaubend und etwas bedrückend zugleich. Sonst bekomme ich nur bei “Queen oder Deep Purple” eine Gänsehaut, aber in dieser Kathedrale.... eine nach der anderen.

Letztendlich aßen wir noch hervorragend in einem der zahlreichen Fischrestaurants und machten uns dann, ja, in praller Sonne auf den Weg zum Campingplatz zurück. Es fährt auch stündlich ein Bus vom Camp ins Zentrum und zurück, aber wir sind ja (noch) keine Weicheier. Total am Ende und von Wadenkrämpfen geschüttelt kamen wir also am Moppel an und gönnten uns erst mal einen starken Kaffee. Es war herrlich so schön müde zu sein. Der Himmel war wieder tiefblau, wie man es in Spanien erwartet und all die Milliarden Fliegen die bei Regen Startverbot haben konnten wieder munter umhersegeln und es sich auf unseren geschundenen Füßen bequem machen. ES NERVT! Nach dem 24. Fliegenpärchen, welches sich munter auf meinen Füßen paaren wollte, griff ich zum äußersten. “Copa de Plata”. Ein Insektenspray welches selbst Elefanten binnen Sekunden den Garaus macht. Nun, Fliegen sind eben keine Elefanten und außer das uns schlecht wurde, änderte sich nicht viel an der Gesamtsituation. Also beschlossen wir erst mal duschen zu gehen, soll ja auch helfen, dachten wir zumindest. Außerdem wird es ja bald dunkel, dann hamse ja wieder Startverbot.

So nahm die erste von 8 Wochen doch noch einen versöhnlichen Abschied. Da alles so toll war, beschlossen wir noch einen Tag länger hier zu bleiben und tags darauf alles noch mal zu wiederholen. Also ab zu Fuß in die Altstadt. Die Sonne knallte nun erbarmungslos von morgens an und um die Mittagszeit waren es weit über 30°C. Wir quälten uns durch die immer heißer werdenden Straßen und kamen mit dem Trinken nicht mehr nach. Eine Bier und Wasserpause gab die andere und letztendlich hatten wir keine Lust mehr. Also wieder in ein Fischrestaurant und erst mal was gegessen. Hm, dieses mal, oder weil man gutes nicht wiederholen kann, sind wir reingefallen. Das Essen war zwar teuer, aber nicht besonders gut. Etwas enttäuscht machten wir uns auf den Heimweg. Unsere Bäuche wurden immer praller, das Essen schien nachzugären. Als wir außer Atem und schweißgebadet an einer Bushaltestelle vorbeikrochen, blieben wir einfach sitzen und warteten weicheihaft auf den nächsten Bus. der kam auch binnen 30 Minuten und wir sparten eine Menge Fußweg. Am Moppel angekommen gossen wir Wasser in uns und hatten schon so ein komisches Gefühl, welches sich in der kommenden Nacht bewahrheiten sollte. Montezumas Rache hatte uns voll erwischt. Oben, unten und alles sinniger Weise gleichzeitig bescherte uns eine tolle Nacht. Bäh. Morgens nur ein Kaffee und alles in Zeitlupe eingepackt. Porto in Portugal stand als nächstes Ziel fest. Für die 3 Nächte zahlten wir 67,14 Euro und machten uns von dannen. Nach einer langen und schweigsamen Fahrt (Tüten griffbereit) kamen wir total gerädert in Porto an. Puh, viel Gewimmel und Verkehr. Da wir den Campingplatz nicht fanden fuhren wir noch ca. 15 Km weiter nach Espinho und dort auf den gleichnamigen Platz. OK, der Platz an sich ging ja. Die Lage aber, mitten in der Stadt, ein Greul. Sanitäranlagen? Ne, da sprechen wir lieber nicht drüber... uns war eh noch übel von Montezuma. Tags darauf haben wir Espinho zu Fuß erobert. In ganz kleinen Schritten und mit vielen Pausen. Etwas Portwein gekauft und ein wenig an der Strandpromenade verbracht. Der Ausflug mit dem Zug nach Porto wurde wegen allgemeiner Übelkeit gestrichen.

Wir warfen noch einen Blick in die benachbarte Feuerwache und sahen den Wagen Nr.1 Das war ein Foto Wert. Da aber sonst nicht viel zu sehen war und von Nachtruhe keine Rede sein konnte, machten wir und nach dem Bezahlen wieder auf die Räder. 2 Nächte für 25,74 Euro gingen eigentlich. Da es selbst hier in Portugal an der Küste schon wieder kalt war, beschlossen wir die Küstentour endgültig sausen zu lassen. Wir wollten nach Oliva zum Mittelmeer. Da wo es noch 32°C haben sollte und das Wasser 26°C. Also Karte raus und einen kurzen Weg gesucht. Via Madrid und über Valencia sah gut aus. Madrid war aber nicht zu schaffen und wir gingen in Salamanca auf ein Camp. “Camping Regio” mitten im Nichts aber mit angegliedertem Hotel und Schwimmbad sowie Busservice in die Stadt. Wir wollten tags darauf diesen Service nutzen und uns ein wenig, weil noch nicht ganz genesen, in der Stadt umsehen. Die Betonung liegt auf “wollten”. Denn wir machten erneut einen Fehler. An der Rezeption bekamen wir verbilligte Gutscheine um damit im Hotel essen gehen zu können. Das machten wir und somit den Fehler. Für 7 Euro pro Nase kann man sicher nicht viel erwarten, aber was uns da aufgetischt wurde gehörte verboten. Unsere ohnehin schon geschundenen Mägen rebellierten schon nach wenigen Bissen aufs erneute und ich lies mein Essen zurückgehen. Meine Frau hatte etwas mehr Glück und schaffte drei Gabeln mehr eh auch sie aufgab. Die Frage ob ich was anderes wolle verneinte ich und bestellte einen Kaffee. Wenigstens bekamen wir die 7,- Euro zurück, aber der Tag in der Stadt war wegen erneuter Übelkeit gestorben.

Wir wollen nun nur noch nach Oliva ans Mittelmeer”, da wo unser 2. Zuhause ist. 13,70 Euro gelöhnt und nichts wie weg. Wir kamen nach Madrid. Die Hölle auf Erden. Alle Autobahnen rund um Madrid und mittendrin sind Baustellen. Man werkelt an allen Ecken und Enden. Augen zu, Vaseline an die Kotflügel und durch. 80 Km vor Valencia sollte es laut ADAC einen neuen Campingplatz geben der aus einer alten Finca entstanden ist. Da wollten wir noch eine Nacht einschieben. Der Platz, “Kiko Park Rural”, ist wirklich sehr schön. Große Parzellen mit Frisch und Abwasseranschluß, Strom sowieso und freundlich gestaltet. Die Bungalows waren wie ein altes Dorf gebaut, so dass man nicht geglaubt hat auf einem Campingplatz zu sein. Spontan verlängerten wir noch eine Nacht und haben im Restaurant endlich mal wieder hervorragend gegessen. Der nahe Stausee war sehr trocken und gab einige Geheimnisse wieder preis. Gekostet hat der Platz für 2 Nächte schlappe 17,55 Euro.

Doch nun wollten wir endlich wieder schwimmen, im Mittelmeer. Also ab nach Oliva und dort wie immer auf den schönen Campingplatz “Azul”. Wir hatten Glück und bekamen eine schöne Parzelle direkt an der Düne zum Strand. Auch waren schon viele Bekannte vom Vorjahr wieder da und es wurde erst mal ausführlich über alles in der Zwischenzeit erlebte geplaudert. Dann richteten wir uns häuslich für eine längere Zeit ein, denn wir hatten noch gute 4 Wochen über.

Das Wetter war herrlich und lud sofort zu einem erfrischenden Bad am Strand ein. Nun, zumindest die ersten beiden Tage. Dann wurde der Himmel wieder gewohnt schwarz und wir bekamen es Knüppeldick von oben. Tags darauf war aber wieder alles in feinster Ordnung und für solche kleinen Wettereskapaden hatten wir mit reichlich Vorrat an San Miguel bestens vorgesorgt gehabt.

Alles in allem blieb das Wetter zwar durchwachsen und wir machten auch noch einen kleinen Sturm mit, aber die schönen Abschnitte waren bedeutend länger als die schlechten. Einen Tag machten wir uns zum Nachbarort “Gandia” auf, dort wo ich letztes Jahr den Wagen zur Reparatur hatte, um vom dortigen Bahnhof aus mit dem Zug für wenig Taler mitten nach “Valencia” zu fahren. Das sollte man sich unbedingt antun wenn man schon in der Nähe ist. Für die 90 Km braucht der Zug eine gute dreiviertel Stunde und kostet für 2 Personen Hin und Rückfahrt 11,20 Euro. Der Tag in Valencia war sehr schön und wir liefen lange in der Altstadt, die direkt am Bahnhof anfängt, herum.

Auch der Rest des Urlaubs war noch sehr schön und wir haben uns kulinarisch noch so richtig verwöhnt. Hier gibt es eben alles frisch aus dem Meer und schmeckt selbstgekocht sowieso immer noch am besten. (Auch wenn man bei manchen Tierchen besser aufpassen sollte) :-)

Wir hoffen der diesjährige Bericht hat Euch besser gefallen als der vom vergangenen Jahr

und wünschen allen Lesern allzeit eine gute Reise.

Silke und Alfred


Hier noch ein paar Fotos zum Urlaub.

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